Die Magic Mouse nutze ich nun schon seit 10 Monaten. Ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass mir die zusätzlichen Tasten der Mighty Mouse – seitlich & Trackball drücken – fehlen, um z.B. Exposé zu benutzen. Da die einzige Multi-Touch Einstellung seitens Apple das navigieren durch wischen mit zwei Fingern ist, dachte ich, dass das Multi-Touch darauf reduziert ist.
Nun bin ich über ein Programm namens BetterTouchTool gestolpert und bin begeistert! Es wundert mich, warum Apple nicht die Funktionen dieses Programms bereit stellt! Tatsächlich kann die Magic Mouse vier Finger gleichzeitig “fühlen” und durch BetterTouchTool diese auch nutzen.
Mit drei Fingern wische ich z.B. jetzt zwischen meinen Spaces hin und her und mit zwei Fingern nach unten wische ich Exposé hervor. Außerdem nutze ich TipTap und zwei-Finger-TipTap um Fenster eines Programms bzw. Tabs im Safari zu wechseln. Dieses Programm ist nur empfehlenswert und absolut einzigartig!
Bonus: Man kann das aus Windows 7 bekannte Window-Snapping unter Mac OS X verwenden um zwei Fenster nebeneinander auszurichten.
Meine Einstellungen sind an die Artikel angefügt und können in BTT importiert werden (z.B. als Ausgangspunkt für eigene Einstellungen)
Attached Files:
Beim neuen Safari kann es schon mal sehr nervig werden, wenn alle Suchergebnisse über die eingebaute Suchleiste auf google.com und ich englischer Sprache ausgeführt werden.
Eine einfache Einstellung auf google.com sorgt dafür, das fortan alle Suchaufträge in Deutsch (oder einer beliebigen anderen Sprache) durchgeführt werden. Einfach auf google.com oben rechts auf “Search Settings” klicken und im sich darauf hin öffnenden Fenster Einstellung “Interface Language” (ganz oben) auf die gewünschte Sprache stellen. Fertig.
iChat Videochat konnte nie den richtigen Durchbruch schaffen. Zum einen lag es bestimmt an der geringen Verbreitung von Macs, zum anderen am Vorhanden sein vieler andere Chat-Dienste.
Durch die Verbindung zum iPhone und iPod Touch hat der Video-Chat nun ein neues Fundament bekommen und einen neuen Namen: FaceTime! Genau wie auf den mobilen i-Endgeräten. iChat existiert weiterhin, da es auch einige Features mehr hat, jedoch denke ich wird es über kurz oder lang von FaceTime abgelöst werden.
Momentan ist FaceTime für den Mac noch in der Erprobungsphase. Was ich jedoch schon positiv festgestellt habe: Sobald einmal eingerichtet, meldet das Programm einen eingehenden Video-Anruf auch wenn es geschlossen ist!
FaceTime für Mac Beta kann hier (http://www.apple.com/mac/facetime/) heruntergeladen werden.
Handbrake ist ein sehr guter h.264 Videokodierer! Wer häufig Videos konvertieren muss, dem lege ich dieses Programm nahe. Es ist sowohl für Mac OS als auch Windows, Ubuntu und Fedora verfügbar. Außerdem ist die Software ist Open Source.
Ich persönlich pflege eine sehr ordentliche iTunes Bibliothek, in der meine gesamten Medieninhalte enthalten sind. Ich möchte aber auch, dass diese z.B. auf dem iPad spielbar sind. Da das iPad (& iPhone 4) einige h.264 Eigenschaften nur limitiert unterstützen, habe ich meine eigenen sinnvollen Presets erstellt, die ich hier zur Verfügung stelle. Alle limitieren die Bildgröße auf 720p, nutzen jedoch die maximale Größe der Quellmaterials, falls diese kleiner als 720p ist.
Viel Spaß damit!
Es gibt ein neues VPN Tutorial, dass beschreibt wie man unter OS X 10.6 Snow Leopard eine VPN Verbindung (z.B. zum RWTH Netzwerk) einrichten kann und dabei Gebrauch von der – seit 10.6 verfügbaren – Cisco IPSec Verbindung macht. Dadurch ist die Kommunikation um ein vielfaches sicherer als über die unverschlüsselte PPTP-Verbindung.
Ältere Versionen von Mac OS X müssen entweder den Cisco VPN Client installieren oder auf die unverschlüsselte PPTP-Verbindung zurückgreifen (siehe mein älteres Tutorial).
UMTS USB Sticks um mit einem Notebook mobil im Internet zu surfen gibt es schon lange. Spätestens seit Einführung des iPads haben sich viele Leute, aufgrund des fehlenden USB Ports, nach einer etwas anderen Lösung umgeschaut und eine ganz bestimmte Produktgruppe hat Aufmerksamkeit bekommen: MiFi
Der Begriff MiFi ist geschützt und beschreibt speziell eine Gruppe von mobilen WiFi Routern von Novatel. Diese Router benutzen eine SIM-Karte um eine UMTS Verbindung herzustellen und stellen gleichzeit ein WiFi-Netz bereit. Geräte, wie Notebooks, Mobiltelefone oder das iPad, können sich dann einfach mit diesem WiFi verbinden und im Internet surfen. Voraussetzung ist eine UMTS-Verbindung und ein aufgeladener Akku.
Ein Video mit dem wohl bekanntesten Gerät momentan, dem Huawei E5, zeigt wie einfach es ist (von wlan-unterwegs.de):
o2 bietet das Gerät sehr günstig an (günstiger noch als die Internetseite hinter dem youtube Video) – dafür aber wahrscheinlich mit SIM-Lock. Einen passenden Datentarif zu einem freien Gerät zu finden sollte nicht schwierig sein.
Vorteil gegenüber eines UMTS Sticks ist, dass mehrere Geräte gleichzeitig zu diesem mobilen Hotspot verbinden können!
Über iTunes gekaufte Videos werden in iTunes selbst, aber vor allem auf dem iPad durch die genauen Metadaten sehr schön dargestellt.

Wenn man nun Videos, die nicht bei iTunes gekauft hat ebenfalls mit diesen Informationen ausstatten möchte kann man dafür sehr gut Subler benutzen. Beispielsweise lassen sich damit Tags wie HD oder Explicit hinzufügen, aber auch Metadaten, wie z.B. das Rating, Director, Cast (Darsteller) oder eine lange Beschreibung.
Die Beschreibung, die sich durch iTunes hinzufügen lässt wird nach 255 abgebrochen.
Gute Seiten als Quelle für diese Informationen sind z.B. IMDB oder Yahoo Movies (beide englisch), bzw. die Deutsche IMDB.
Zusätzlich kann Subler noch Sachen wie
- Sound- und Untertiteltracks hinzufügen und löschen
- Sprache eines Soundtracks einstellen (diese sind oft falsch oder undefiniert)
Der große Vorteil von Subler gegenüber vielen anderen Programmen ist, dass es nicht die komplette Videodatei neu schreibt und ist damit wirklich schnell. Sogar das hinzufügen von Soundtracks geht flott.
Attached Files:
Wie wahrscheinlich schon jeder weiß hat Apple wieder einmal die Produktpalette erneuert. Im Zentrum der Neuerungen sind:
- iPhone 4 (inkl. Videotelefonie, größere Auflösung, etc)
- iTunes 9.2 (momentan nur Entwickler, erhältlich mit dem neuen iPhone)
- iAd (Pressemitteilung, interaktive Werbung wird in Apps angezeigt, ohne dass man die App verlassen muss)
- Safari 5
Das iPhone 4 ist ab dem 24. Juni 2010 erhältlich und kann ab dem 15. Juni vorbestellt werden. Preise hat die Telekom noch nicht bekannt gegeben.
Die Notebooks haben gerade erst ein Update bekommen. Jetzt warten wir nur noch auf neue Mac Pro, AppleTV und MacBook Air.
Musik im US iTunes Store zu kaufen ist günstiger als sie hier im deutschen zu erwerben. Viele Leute suchen sich daher einen Anbieter wie z.B. cardscout24 um dort Codes für den amerikanischen iTunes Store zu erwerben. Damit kann dann ein Account mit Gutscheincode im US Store eingerichtet werden (bei der Wahl der Adresse sollte die Steuer beachtet werden, die bei jedem Einkauf oben drauf berechnet wird – Delaware oder New Hampshire z.B. erhebt keine Steuer (Sales Tax)).
Bei Apps hingegen ist es meist günstiger sie hier im heimischen iTunes Store zu kaufen. Hier ein kleines Beispiel:
Die App Air Display (iTunes Link) kostet in Deutschland 7,99€ und in den USA 9,99$.
Bei dem momentanen Kurs (1€ = 1,215$) beträgt der US-Preis 9,71$. Die App ist also in Deutschland günstiger als in den USA.
Anmerkung:
Wenn man die US Gutschein Codes z.B. bei cardscout24 erwirbt beträgt der Umrechnungskurs momentan ca. 1€ = 1,14$ wodurch der US Preis auf 9,11$ sinkt. Oder andersherum: Aus Dollar-Sicht gedacht wird die App in Euro teurer.
Außerdem wurde bei dieser Rechnung die US-Steuer noch nicht bedacht.
Fazit
Apps sollten auf jeden Fall hier im deutschen iTunes Store gekauft werden, wohingegen man für Musik ruhig den US-amerikanischen nutzen kann – vor allem in solchen Situationen wo hier ein Titel 1,29€ und dort nur 0,99$ kostet.




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